Kärntner Faschings-Gschnas 2026

Am Valentinstag, dem 14.2., fand im Lainerhof unser diesjähriges Faschings-Gschnas statt. Offenbar war dieser Tag für manche ein Hindernis außer Haus zu gehen: Entweder war es die Witterung, der Valentinstag, die Olympiade, andere Festln oder der einsetzende Verkehr in die Schiorte, die dazu führten, dass der Lainerhof nicht so voll war wie im Vorjahr; drei bis vier Tische blieben leer.

Die gute Stimmung hat dies jedoch nicht beeinträchtigt.

Bei der Begrüßung meinte unser Obmann, dass die Kostümierung eine Möglichkeit darstellt, in eine andere Wirklichkeit zu schlüpfen und damit insgeheim die eigenen Identitäten zu hinterfragend zu verbergen.

Die vielen unterschiedlichen originellen und vielfach selbstgestalteten Verkleidungen (alle Besucher kamen übrigens kostümiert) offenbarten sich im Laufe unseres Faschingsfestes einfach als Ausdruck des Lustigseins, des Sich-selbst-einmal-anders-Präsentierens und auch als Spiel mit facettenreichen phantasievollen Kreativitäten. Allein die Bewunderung der Verkleidungen ließ Staunen aufkommen, besonders ein Staunen darüber, dass gerade die älteren Teilnehmer unter uns nicht nur eine spaßige recht originelle Kostümwahl getroffen haben, sondern dass diese sich auch als auffällig tanzfreudig erwiesen haben, was den Anblick zusätzlich freudvoll stimmte. Unter unsere Gäste mischte sich auch eine Gruppe jugendlicher Tanzbegeisterter, die z.T. unsere Daniela Glantschnig miteingeladen hat. Die Kombination von Jung und jung Gebliebenen bewährte sich auf recht belebende und erheiternde Weise.

Für das leibliche Wohl sorgten Elfi Unger und Anita Schönauer, die die bekömmlichen Zubereitungen von Monika Gugganig (Heringsalat und Wurstsalat) appetitanregrend und liebevoll servierten, Monika und Peter Gugganig schmückten zuvor den Saal faschingsgerecht mit z.T. von Monika selbst gebastelten Dekorationen, was dem Saal und der Stimmung eine besondere Note verlieh. Peter Gugganig dirigierte in Abwesenheit unserer Chorleiterin nicht nur unseren Chor, sondern er dirigierte auch den Schankbetrieb und die Saalaufsicht mit Unterstützung von Peter Santner und Ernst Karl. Dem Ende zu bewirteten unsere Damen die Anwesenden noch mit einer pikanten Gulaschsuppe, die allen gut getan hat. Unser Musikant erfreute uns wieder mit immer gern gehörten Evergreens, die das Tanzbein aller zum Schwingen – bei manchen auch zum Ausschlagen brachte.

Auch wenn der Saal nicht ganz voll war, es bekam dieser Abend eine familiäre fast intime Prägung mit Charme, Witz und mit viel Humor. Alle gingen freudig, gut gelaunt und bereichert von nettem Zusammensein und von wohltuenden Begegnungen heim.

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