Jahreshauptversammlung 2026

Am 14.3. wurde zur alljährlichen Jahreshauptversammlung eingeladen. Rund fünfzig Personen folgten unserer Einladung, wodurch sich eine recht familiäre Gemeinschaft ergeben hat. Unser Chor mit Anita Obersteiner hat die JHV gesanglich wunderschön umrahmt.

Bei der Zusammensetzung unseres Vorstandes ergaben sich einige Veränderungen: Gundi Guggenberger wurde neben Dr. Wilhelm Guggenbichler zur Obmann-Stellvertreterin und DI Helmuth Kogler zum KassierStv sowie unsere Chorleiterin Sasa Brezovsek als Beisitzerin kooptiert. Es ist ein Glücksfall, dass unter uns die Bereitschaft zur Übernahme von Funktionen noch gegeben ist. Unsere Rechnungsprüfer konnten mit der Berichterstattung durch Mag. Manfred Mooslechner die Gebarung der Vereinsgelder positiv bewerten und sprachen eine Anerkennung dem Kassier und dem ganzen Vorstand aus. Anerkennungswürdig wurde auch vermerkt, dass die Gesangsauftritte unseres Chores ansteigend erbeten werden, wobei wir allerdings nach dem Bericht unseres Obmannes an die Grenzen des Machbaren stoßen.

Erfreulich war die Anzahl jener Vereinsmitglieder, die seit 20 Jahren (Josefine und Otto Blaschke, Dr. Klaus-Dieter Kieslinger, Reinhilde Moser, Hildegard Risslegger), 25 Jahre (Hermine und Ing. Wilhelm Auer, Monika Herzog, Gerhard Pisarnik, Elfriede Tauner), 30 Jahre (Hilde Sposta, Gerhard Meller, Gerhard Mlekusch), 35 Jahre (Inge Pucher) und seit 40 Jahren (Irene Schmiedl) dem Verein die Treue halten und dafür auch entsprechend geehrt wurden.

Ein Vereinsmitglied, nämlich Dr. Josef Guggenberger, der Gatte unserer ObmannStv Gundi, wurde eigens beglückwünscht, nicht nur weil er vor kurzem seinen 7oigsten Geburtstag gefeiert hat, sondern weil er aufgrund seiner zahlreichen Verdienste im Verlauf seines bisherigen Lebens mit ganz besonderen Ehrungen bedacht wurde:

Neben seinen zeitintensiven Berufsausübungen erlangte Josef Guggenberger über ein berufsbegleitendes Studium die Doktorwürde, als Landwirt bekam er die höchste Ehrung, die von der Landwirtschaftskammer vergeben werden kann, nämlich den Titel Ökonomierat; nach mehreren Jahren seiner Tätigkeit als Vizebürgermeister in seiner Heimatgemeinde wurde er zum Bürgermeister gewählt und er hatte dieses Amt über 20 Jahre inne; er ist auch Träger des Ehrenringes seiner Heimatgemeinde. Als Beamter wurde ihm für seine außergewöhnlichen Leistungen vom Bundespräsidenten der Berufstitel Hofrat verliehen und für seine großartigen Verdienste um die Entwicklung seiner Heimatgemeinde und für sein herausragendes Engagement um seine Mitbürger wurde er von allen politischen Parteien seiner Heimatgemeinde zum Ehrenbürger ernannt. Es ist wahrlich selten, dass jemand in all seinen beruflichen Tätigkeitsbereichen jeweils mit der höchstmöglichen Ehrung bedacht wird. Daher dürfen wir stolz sein, dass er einer von uns ist, weshalb er auch von uns die höchste Sänger-Auszeichnung bekam, denn er singt gerne Kärntner Lieder und hat bei uns schon einmal (beim 80igsten Geburtstag unseres Obmannes) als Solist gesungen.

Ehrenhalber wurde ihm von unserem Obmann die Ehrentafel „Begeistertes Chormitglied“ überreicht.

Die JHV zeigte, eine welch harmonische Gemeinschaft bei uns besteht. Es war so viel an gegenseitigem Wohlwollen, Toleranz und Wertschätzung verspürbar, sodass man zurecht behaupten darf, dass es in unseren Reihen eine besondere Qualität des Miteinander gibt. Alle Anträge wurden auch einstimmig befürwortet und beschlossen. Im Anschluss an die JHV hat der Chor noch über eine Stunde weitergesungen.

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