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Die gute Stimmung hat dies jedoch nicht beeinträchtigt.
Bei der Begrüßung meinte unser Obmann, dass die Kostümierung eine Möglichkeit darstellt, in eine andere Wirklichkeit zu schlüpfen und damit insgeheim die eigenen Identitäten zu hinterfragend zu verbergen.
Die vielen unterschiedlichen originellen und vielfach selbstgestalteten Verkleidungen (alle Besucher kamen übrigens kostümiert) offenbarten sich im Laufe unseres Faschingsfestes einfach als Ausdruck des Lustigseins, des Sich-selbst-einmal-anders-Präsentierens und auch als Spiel mit facettenreichen phantasievollen Kreativitäten. Allein die Bewunderung der Verkleidungen ließ Staunen aufkommen, besonders ein Staunen darüber, dass gerade die älteren Teilnehmer unter uns nicht nur eine spaßige recht originelle Kostümwahl getroffen haben, sondern dass diese sich auch als auffällig tanzfreudig erwiesen haben, was den Anblick zusätzlich freudvoll stimmte. Unter unsere Gäste mischte sich auch eine Gruppe jugendlicher Tanzbegeisterter, die z.T. unsere Daniela Glantschnig miteingeladen hat. Die Kombination von Jung und jung Gebliebenen bewährte sich auf recht belebende und erheiternde Weise.
Für das leibliche Wohl sorgten Elfi Unger und Anita Schönauer, die die bekömmlichen Zubereitungen von Monika Gugganig (Heringsalat und Wurstsalat) appetitanregrend und liebevoll servierten, Monika und Peter Gugganig schmückten zuvor den Saal faschingsgerecht mit z.T. von Monika selbst gebastelten Dekorationen, was dem Saal und der Stimmung eine besondere Note verlieh. Peter Gugganig dirigierte in Abwesenheit unserer Chorleiterin nicht nur unseren Chor, sondern er dirigierte auch den Schankbetrieb und die Saalaufsicht mit Unterstützung von Peter Santner und Ernst Karl. Dem Ende zu bewirteten unsere Damen die Anwesenden noch mit einer pikanten Gulaschsuppe, die allen gut getan hat. Unser Musikant erfreute uns wieder mit immer gern gehörten Evergreens, die das Tanzbein aller zum Schwingen – bei manchen auch zum Ausschlagen brachte.
Auch wenn der Saal nicht ganz voll war, es bekam dieser Abend eine familiäre fast intime Prägung mit Charme, Witz und mit viel Humor. Alle gingen freudig, gut gelaunt und bereichert von nettem Zusammensein und von wohltuenden Begegnungen heim.
Am 21.12. hat unser Chor im Andenken an Prof. Nikolasch das alljährliche Adventsingen im Rahmen des Adventmarktes St. Leonhard zur gesanglichen Umrahmung übernommen. Prof. Nikolasch gründete den Adventmarkt St.Leonhard zugunsten der Lebenshilfe, wo an jedem Wochenende Adventfeiern stattfinden und jeweils am 4. Adventsonntag jeden Jahres ein Adventsingen eingeplant wird, wozu Prof. Nikolasch stets Kärntner Sängergruppen zur Gestaltung eingeladen hat. Mit seinem Tod blieben die persönlichen Einladungen aus, weshalb von der Organisation des Adventmarktes an uns die Bitte herangetragen wurde, diese Tradition fortzuführen. Zur Gestaltung des diesjährigen Adventsingens wurde neben unseren Chor der Almbacher Dreigesang und die St. Leonharder Anglöckler eingeladen. Durch das Programm führte als Sprecher unser Obmann. Unsere Anita Schönauer und unser Viktor Leitgeb haben als Einlagen Kärntnerische Kurzgeschichten vorgetragen. Unsere Chorleiterin Anita Obersteiner lenkte uns mit ihrem Dirigat auf behutsame Weise so gefühlsbetont in eine fast überirdisch anmutende Klangsphäre, die bei einigen Zuhörern derart zu Herzen ging, dass Tränen in ihren Augen standen. Die Koordinatorin der Veranstaltung, Maria Reitinger, ließ uns wissen, dass sonst die Kirche nur halbvoll ist, da aber Kärntner Sänger angekündigt wurden, war die Kirche übervoll. So war es eine viel beachtete Aufführung, auf die eine Einladung für das nächste Jahr folgte.
Am 15.12. haben wir auf Einladung vom früheren Generalvikar Dompfarrer Mag. Roland Rasser im sehr gut besuchten Dom die vorletzte Rorate vor dem Heiligen Abend mit unseren Liedern zu einem besonderen Klangerlebnis werden lassen. Pfarrer Rasser schilderte aus seiner Beobachtung, dass ansonsten die Rorate-Messen eher spärlich besucht werden, wenn aber der Kärntner Chor angekündigt wird, dann füllt sich der Dom. Wie bei allen zuvorigen Auftritten hat Peter Gugganig mit seinem Sologesang viel zu unserer Wirkung nach außen beigetragen und unsere Chorleiterin Anita Obersteiner hat mit ihrem einfühlsamen Dirigat die echt kärntnerische Liedwirkung aus uns herausgeholt. Dompfarrer Rasser hat uns anschließend zum Frühstück in den Dompfarrsaal eingeladen, wo dann eine Besucherin auf uns zukam und uns wissen ließ, dass sie heute in aller Früh eigens aus dem Pongau angereist ist, nur um uns zu hören und live zu erleben und – nun beglückt – gleich wieder heimfährt. Dompfarrer Rasser äußerte einen Abschiedswunsch, dass wir im kommenden Jahr wieder eine Rorate gestalten mögen, auch wenn er selbst dann nicht mehr Dompfarrer sein wird, da ab nächsten Jahr zu seinem Nachfolger als Dompfarrer Generalvikar Mag. Harald Matter bestellt wurde. Neben dem Dompfarrer haben mehrere Anwesende, die sich am Frühstück beteiligt haben, Liedwünsche geäußert, denen wir gerne nachgekommen sind. So hat unsere Rorate-Gestaltung viel Freude in das Leben anderer gebracht.
Am 14.12. haben wir uns am frühen Abend in der Pfarrkirche Herrnau an einem Adventsingen beteiligt, das die Lainerhofer Weisenbläser organisiert und zur Mitgestaltung das Lainerhof Männerquartett und die Haunsberg Musi miteingeladen haben. Pfarrer Mag. Alois Dürlinger brachte seine Bewunderung über unsere gesanglichen Beiträge zum Ausdruck und äußerte gleich den Wunsch, dass wir im nächsten Jahr erneut dieses Adventsingen mitgestalten. Auch wünschte sich Pfarrer Dürlinger, dass wir wieder eine Maiandacht in der Kirche Herrnau und eine Friedensfeier in der Krypta der Nonntaler St. Erhard-Kirche musikalisch gestalten sollen. Hernach bewirtete uns Pfarrer Dürlinger mit Würstelsuppe und Getränken, worauf wir seinem Wunsch entsprechend eine Reihe von Kärntnerliedern gesungen haben, an denen er sich als Mitsänger eingebracht hat.
Am 14.12. hat unser Chor die gesangliche kärntnerische Umrahmung der dritten Advent-Sonntagmesse entsprechend der von Prof. Nikolasch ins Leben gerufenen Tradition in der Wallfahrtskirche St. Leonhard übernommen. Viele Besucher äußerten sich im Anschluß daran sehr beeindruckt von unseren Liedern. Auf so viel Lob haben wir dann inmitten des Adventmarktes von St. Leonhard auf Zuruf von Adventmarktsbesuchern weitere Lieder gesungen, wo wir mit Keksen beschenkt und gleichzeitig gebeten wurden, im kommenden Jahr erneut hier aufzutreten, nachdem schon Univ.Prof. Dr. Friedrich Schleinzer, der die Messe hielt, im Rahmen der Messfeier seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht hatte, dass wir 2026 wiederum die Messe gestalten mögen. Anschließend haben wir uns zum gemeinsamen unterhaltungsfreudigen Mittagessen im Hotel Untersberg eingefunden.
Am 13.12. fand im Lainerhof unsere Vereins-Weihnachtsfeier in einem eher intimen Rahmen statt, da außer treuen Besuchern unseres Seniorenclubs und unseren Chormitgliedern samt PartnernInnen sonst neben einigen Vereinsmitgliedern nur wenige Gäste anwesend waren. Unsere Vorstandsmitglieder kümmerten sich um den organisatorischen Ablauf, unser Chor hat mit seinen Liedern zur adventlichen Stimmung viel beigetragen, Anita Schönauer las einige Kurzgeschichten vor und unser früherer Chorleiter Günther Glantschnig untermalte mit Harmonikaklängen die Adventfeier. Gundi Guggenberger, Monika Gugganig und Anita Schönauer schmückten den Saal, Gundi sorgte wie immer für das leibliche Wohl, Peter Santner und Peter Gugganig achteten darauf, dass jede(r) möglichst schnell sein(ihr) gewünschtes Getränk bekam, Ernst Karl sorgte sich um die Saalreinigung und Viktor Leitgeb sowie Monika Gugganig mischten sich unter die Besucher und schauten darauf, dass alle zufrieden sein können. Die Zufriedenheit führte zu einem beachtlichen Begleiteffekt, indem es Monika gelang, vier Teilnehmer zu neuen Vereinsmitgliedern zu gewinnen.