Autor: salzburg

  • Auftritt für Fam. Würth, Residenz Salzburg

    Auf Einladung des Hauptsponsors der Salzburger Festspiele, Herrn Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth, hat eine Abordnung unseres Chores in der edlen Salzburger Residenz der Fam. Würth zu Ehren von Frau Carmen Würth anlässlich ihres Geburtstages unter unserer Chorleiterin Sascha einige berührende Kärntner Lieder dargeboten. Frau Würth hat eine besondere Vorliebe für Volkslieder und singt selbst in einem von ihr initiierten Chor mit. Über unseren Auftritt wurde auf Wunsch von Herrn Prof. Würth eine Videoaufnahme erstellt. Herr Würth hat uns auf beeindruckende Weise über seinen Werdegang erzählt und uns familiengeschichtliche Begebenheiten anvertraut. Seine sehr persönlich gehaltenen Schilderungen und die Berichte über das außergewöhnliche soziale Engagement seiner Frau haben bei uns einen hohen Respekt und eine Bewunderung ausgelöst. Anschließend hat uns das Ehepaar Würth zu einem Dinner geladen, wobei wir mit dem Ehepaar Würth in deren großartigen Ambiente auf legere und auf recht persönliche Weise ins Gespräch kommen konnten. Diese für uns ehrenvolle Einladung und Begegnung hat bei uns einen denkwürdigen Nachhall bewirkt, da wir eintauchen konnten in eine für uns sonst nicht zugängliche Welt, die gleichzeitig eine erstaunliche Form von Bescheidenheit, Dankbarkeit und liebevollem Umgang zueinander ausstrahlt. Wahrscheinlich ist dieser Eindruck das ganz Besondere.

  • Auftritt im Heckentheater 2026

    Gemeinsam mit der Brauchtumsgruppe D´Vorberger Eugendorf und den Salzachtaler Musikanten. Unser Chor hat am 17. Juli 2026 unter der Leitung von Anita Obersteiner hat ausgewählte Kärntner Lieder zum Erklingen gebracht und die Zuhörer begeistert. Die Tanzgruppe D´Vorberger begeisterten die Zuschauer ebenso mit schwungvollen Tänzen und Plattlern und die Salzachtaler Musikanten haben mit ihren wuchtigen Blasinstrumenten so großartig aufgespielt, sodass der ganze Mirabellgarten erschallte. Die Organisatoren berichteten, dass das Heckentheater noch nie so gefüllt war wie bei unserem Auftritt. Auf Drängen der Zuhörer legten die Salzachtaler noch zwei Zugaben drauf. Aufgeladen mit bester Stimmung gab es anschließend noch nette Gespräche mit begeisterten Zuhörern, die wir dann auf uns beschränkten und in den Gastgarten des Imlauers verlegten.

  • Seniorenausflug 2026

    Am 7.7. konnten wir bei herrlichem Wetter einen wunderschönen abwechslungsreichen Ausflug erleben. Unsere erste Station war eine Führung in der Buchbergkirche, die vor eindrucksvoller Bergkulisse auf einem einsamen Wiesenhügel steht.

    Hernach führte uns in Werfenweng der Gründer des Schimuseums, Hans Müller, durch die Schauräume und erzählte dazu spannende Episoden und Begegnungen, die sich im Laufe der Schientwicklung zugetragen haben.

    Zu Mittag haben wir auf der Reitlehenalm bei Altenmarkt bei herrlichem Ausblick köstlich gespeist, ehe wir zum Schloss Höch nach Reitdorf weiterfuhren, wo wir durch eine interessante Führung einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte dieses Schlosses gewinnen konnten. Dort bestaunten wir kunstvolle Renaissancetüren, Kassettendeckedn und Kachelöfen aus der Renaissancezeit.

    Anschließend besichtigten wir die berühmte Madonna von der Tannen aus dem 13. Jahrhundert in der Pfarrkirche Altenmarkt. Diese Madonna ist aus Kalkstein gemeisselt, wurde von einem unbekannten böhmischen Meister hergestellt.

    Dann kehrten wir in der urigen Unterhofalm in Filzmoos ein, wo wir von einem gut gelaunten Kellner mit recht Schmackhaftem schmähreich bewirtet wurden.

    Bei der Heimfahrt besichtigten wir die Wallfahrtskirche Filzmoos mit dem segnenden Jesuskind, das ein Glöcklein in der Hand hält. Ehe wir wirklich ans Heimfahren dachten, besuchten wir den preisgekrönten Schnapsbrenner Johann Sulzberger in Neuberg b. Filzmoos, dessen Hof seit Maria Theresiens Zeiten das große Schnapsbrenn-Recht hat; dort deckten wir uns mit erlesenen Edelbränden ein. Dieser Geist war eine Draufgabe zum guten wirklichen Geist, der über diesen schönen Ausflugstag zur Freude aller durchgängig spürbar war.

  • Teilnahme am Salzburger Stadtfest 2026

    Am 28.6. 2026 beteiligte sich unser Chor am Salzburger Stadtfest. Unser Auftritt fand bei sengender Hitze am Alten Markt statt. Unsere Interims-Chorleiterin Anita Obersteiner hat neben Kärntner Liedern auch andere schwungvolle Lieder ausgewählt, wobei diese Mischung bei den Zuhörern besonders gut angekommen ist. Aufgrund des heißen Tages gab es allerdings nicht allzu viele Zuhörer, die Stimmung war trotzdem gut und der Applaus ebenso. Zudem waren wir mit Getränken gut versorgt.

  • Maiandacht Herrnau 2026

    Am 16. Mai hat unser Männer-Sextett „Gaudeamus“ unter der Leitung von Peter Gugganig in der Stadtpfarrkirche Herrnau auf Einladung von Dechant Alois Dürlinger eine feierliche Maiandacht mit wunderschönen Marienliedern umrahmt. Die Männerstimmen führten immer wieder hin zu einer gemeinsamen Klangharmonie, zwischendurch löste sich die tenorale Oberstimme und führte die Melodienthematik an. Das überraschte und berührte gleichzeitig. Diese Epik in der Darbietung war ergreifend und führte hin zu den Bittgesuchen an Maria, die in gesangliche Anrufungen um den Schutz Mariens einmündeten. Das abschließende Lied „Maria Lassu“ verströmte eine Leichtigkeit, wobei sich über die einzelnen Männerstimmen eine wirkungsvolle Klangharmonie entfaltete. Die Kirchenbesucher haben diese Wirkung gespürt und dementsprechend applaudiert. Pfarrer Alois Dürlinger führte durch das Programm, hielt eine besinnliche Ansprache und würdigte die Sänger. Anschließend hat Pfarrer Dürlinger in den Pfarrsaal zur Würstlsuppe und zu Getränken geladen, wo gemäß kärntnerischer Sitten weitergesungen wurde.

  • Maiandacht St. Pankraz 2026

    In der voll besetzten Kirche zu St. Pankraz bei Nußdorf haben wir am 14.5. eine feierliche Maiandacht gesanglich umrahmt, die von P. Clemens vom Stift Michaelbeuern liturgisch geleitet wurde. Unser ChorleiterStv. Peter Gugganig hat schöne Marienlieder ausgewählt, die wir durch unsere Stimmen innig und andächtig erklingen ließen. Das Schöne der Kärntner Lieder wurde uns dabei wieder bewusst, denn es war so deutlich hörbar, wie sehr die Melodien zu einem harmonischen Klang verschmelzten, wobei sie zunächst oft schlicht und unspektakulär wirken, die aber dann eine ganze Gefühlswelt zu entfalten vermögen.

    Alle Kirchenbesucher waren von der entstandenen Spannung und der emotionalen Tiefe, die von unseren Liedern ausgegangen sind, sichtlich begeistert, da auch die feinen harmonischen Nuancierungen, die der Chorleiter von uns herausgeholt hat, eine empfindungsreiche Klangaura ausgelöst hat, die die Anwesenden unmittelbar bewegte und tief in das Gemüt der Zuhörer einzudringen vermochte. Die tiefsinnige Ansprache von P. Clemens zum Thema „Warten“ nahm Bezug auf unsere aktuelle Lebenssituation mit den weltweiten Turbulenzen, wobei für uns ein Innehalten und das Beten hilfreich sein können – auch im Vertrauen auf das Wohlwollen der Gottesmutter Maria, die keine Bitten von vornherein abschlägt. Insgesamt wurde unsere Programmgestaltung von allen hochgelobt, weshalb wir auch wieder gebeten wurden, im nächsten Jahr erneut eine so berührende Maiandacht zu gestalten.

    Anschließend haben wir uns in einer recht gemütlichen Stube des Schlössl-Wirtshauses eingefunden. Dort haben wir sehr bekömmlich gespeist, viel gelacht, oft gesungen, nicht zu ewenig getrunken und uns gefreut, dass wir einen so wohlklingenden Auftritt erreicht hatten und wir wieder ein so wohltuendes Erleben von einander wertschätzenden Begegnungen erfahren durften.

  • Lange Nacht der Chöre 2026

    Lange Nacht der Chöre 2026

    Am 13.5. hatten wir im Rahmen der „Langen Nacht der Chöre“ im gut gefüllten Foyer des Großen Festspielhauses unseren Gesangsauftritt.

    Unserer Chorleiterin, Anita Obersteiner, ist es gelungen, mit einem Potpourrie von auserlesenen Kärntner Liedern und rhythmischen Songs sowohl uns gesanglich zu beflügeln als auch insbesondere die Zuhörer zu begeistern.

    Bisher war es bei den vormaligen Teilnahmen an der Langen Nacht der Chöre unsere Erfahrung, dass Zuhörer von einem Auftrittsort zum nächsten wanderten, um so verschiedene Gustostückerl von Liedern verschiedener Chöre hören zu können. Diesmal machten wir eine andere Erfahrung: Es strömten die Zuhörer herbei und blieben – offenbar in Bann gezogen; denn das Publikum schwingte bei den rhythmischen Liedern begeistert mit und bei den Kärntner Liedern schwelgten die Zuhörer sichtlich in glückseligen Sehnsuchtsgedanken.

    Mit dem raffiniert klugen Wechsel von Kärntner Liedern und rhythmischen Gesängen traten einzelne Melodien abwechselnd in den Vordergrund und setzten entweder klangliche oder rhythmische Akzente. So kam es zu einer spürbaren emotionalen Berührung und zu einer rhythmisierenden Bewegung im großartigen Akustikraum. Der Charakter bestimmter Melodien wurde mit rhythmischen Bewegungen umfangen, dann aber wieder abgelöst vom typischen Charakter der Kärntner Lieder, die eine emotionale Tiefe und eine romantische Wärme in den Saal verströmten. Zwischendurch traten virtuose und brillante Passagen hervor, die durch die solistische Liedführung von Peter Gugganig und von den solistischen Übergesängen durch Gerlinde Santner und Monika Gugganig einen besonderen Glanz erhielten.

    Der Effekt war eine unerwartete Aufmerksamkeit und Beteiligung von den Zuhörern, die nicht nur von der speziellen Wirkung der Lieder und Gesänge angetan waren, sondern auch von unserer Freude ausstrahlenden Darbietung, die nach Rückmeldungen vieler besonders durch den Charme, durch die ansteckende Fröhlichkeit und durch das feinfühlige Dirigat unserer Chorleiterin eine besondere Note erhielt. Ohne Zugabe wurden wir nicht entlassen.

    Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im urigen Lokal „resch&lieblich“, wo freilich weitergesungen wurde.

  • Jahreshauptversammlung 2026

    Am 14.3. wurde zur alljährlichen Jahreshauptversammlung eingeladen. Rund fünfzig Personen folgten unserer Einladung, wodurch sich eine recht familiäre Gemeinschaft ergeben hat. Unser Chor mit Anita Obersteiner hat die JHV gesanglich wunderschön umrahmt.

    Bei der Zusammensetzung unseres Vorstandes ergaben sich einige Veränderungen: Gundi Guggenberger wurde neben Dr. Wilhelm Guggenbichler zur Obmann-Stellvertreterin und DI Helmuth Kogler zum KassierStv sowie unsere Chorleiterin Sasa Brezovsek als Beisitzerin kooptiert. Es ist ein Glücksfall, dass unter uns die Bereitschaft zur Übernahme von Funktionen noch gegeben ist. Unsere Rechnungsprüfer konnten mit der Berichterstattung durch Mag. Manfred Mooslechner die Gebarung der Vereinsgelder positiv bewerten und sprachen eine Anerkennung dem Kassier und dem ganzen Vorstand aus. Anerkennungswürdig wurde auch vermerkt, dass die Gesangsauftritte unseres Chores ansteigend erbeten werden, wobei wir allerdings nach dem Bericht unseres Obmannes an die Grenzen des Machbaren stoßen.

    Erfreulich war die Anzahl jener Vereinsmitglieder, die seit 20 Jahren (Josefine und Otto Blaschke, Dr. Klaus-Dieter Kieslinger, Reinhilde Moser, Hildegard Risslegger), 25 Jahre (Hermine und Ing. Wilhelm Auer, Monika Herzog, Gerhard Pisarnik, Elfriede Tauner), 30 Jahre (Hilde Sposta, Gerhard Meller, Gerhard Mlekusch), 35 Jahre (Inge Pucher) und seit 40 Jahren (Irene Schmiedl) dem Verein die Treue halten und dafür auch entsprechend geehrt wurden.

    Ein Vereinsmitglied, nämlich Dr. Josef Guggenberger, der Gatte unserer ObmannStv Gundi, wurde eigens beglückwünscht, nicht nur weil er vor kurzem seinen 7oigsten Geburtstag gefeiert hat, sondern weil er aufgrund seiner zahlreichen Verdienste im Verlauf seines bisherigen Lebens mit ganz besonderen Ehrungen bedacht wurde:

    Neben seinen zeitintensiven Berufsausübungen erlangte Josef Guggenberger über ein berufsbegleitendes Studium die Doktorwürde, als Landwirt bekam er die höchste Ehrung, die von der Landwirtschaftskammer vergeben werden kann, nämlich den Titel Ökonomierat; nach mehreren Jahren seiner Tätigkeit als Vizebürgermeister in seiner Heimatgemeinde wurde er zum Bürgermeister gewählt und er hatte dieses Amt über 20 Jahre inne; er ist auch Träger des Ehrenringes seiner Heimatgemeinde. Als Beamter wurde ihm für seine außergewöhnlichen Leistungen vom Bundespräsidenten der Berufstitel Hofrat verliehen und für seine großartigen Verdienste um die Entwicklung seiner Heimatgemeinde und für sein herausragendes Engagement um seine Mitbürger wurde er von allen politischen Parteien seiner Heimatgemeinde zum Ehrenbürger ernannt. Es ist wahrlich selten, dass jemand in all seinen beruflichen Tätigkeitsbereichen jeweils mit der höchstmöglichen Ehrung bedacht wird. Daher dürfen wir stolz sein, dass er einer von uns ist, weshalb er auch von uns die höchste Sänger-Auszeichnung bekam, denn er singt gerne Kärntner Lieder und hat bei uns schon einmal (beim 80igsten Geburtstag unseres Obmannes) als Solist gesungen.

    Ehrenhalber wurde ihm von unserem Obmann die Ehrentafel „Begeistertes Chormitglied“ überreicht.

    Die JHV zeigte, eine welch harmonische Gemeinschaft bei uns besteht. Es war so viel an gegenseitigem Wohlwollen, Toleranz und Wertschätzung verspürbar, sodass man zurecht behaupten darf, dass es in unseren Reihen eine besondere Qualität des Miteinander gibt. Alle Anträge wurden auch einstimmig befürwortet und beschlossen. Im Anschluss an die JHV hat der Chor noch über eine Stunde weitergesungen.