Autor: salzburg

  • Kärntner Oktoberfest 2026

    Unser Oktoberfest vom 10.10. war ein harmonisches Begegnungs-Fest, das wir uns gerne in Erinnerung behalten wollen. Zu Beginn des Festes erinnerten wir uns an die Kärntner Volksabstimmung, die am 10. Okt. vor 106 Jahren stattgefunden hat. Damals kam es zur Befreiung unserer Heimat, wodurch dem Land Kärnten seine historische Einheit bewahrt blieb. Unser Obmann wies auch darauf hin, die Opfer im Kärntner Freiheitskampf nicht zu verrgessen. Zur Hochhaltung unserer Heimat haben wir die Kärntner Landeshymne angestimmt. Unser Chor, unter der Leitung von Anita Obersteiner, hat mit bekannten Kärntner Liedern die Heimat und die Liebe besungen und unser Musikant hat mit bewährten Evergreens die zahlreichen Besucher beflügelt, das Tanzbein zu schwingen, dem auch viele nachgekommen sind. Unsere Monika Gugganig hat mit ihren Helferinnen den Saal geschmückt, eine vortreffliche Kärntner Brettljause bereitet und persönlich serviert, was sehr gut angekommen ist. Die Stimmung untereinander war geprägt von Heiterkeit und die im Saal versprühte Fröhlichkeit hat das miteinander Verbindende recht freundschaftlich erleben lassen. Anita Schönauer hat zwischendurch Spassiges von Rudnigger vorgetragen. Als sich der fast vollbesetzte Lainerhof langsam zu leeren begann, haben sich viele Besucher für die Einladung bedankt. Dass die Teilnahme am Oktoberfest als Einladung empfunden wurde, werten wir als Zeichen der Wertschätzung und Freude. Es zeigt ja auch eine angenommene Einladung an, dass man die Zeit mit uns gerne verbringen will. Dieses wohlwollende Miteinander fassen wir als ein Geschenk auf. Zum Ausklingen dieses gelungenen Oktoberfestes haben wir mit zahlreichen Liedern unsere Freude klangvoll ausgedrückt.

  • Mitgestaltung am Herbstkonzert des MGV St. Andrä im Lavanttal

    Zum diesjährigen Herbstkonzert des MGV St. Andrä am 3. Oktober sind wir als Gastchor zur Mitwirkung eingeladen worden. Diese Einladung haben wir gerne angenommen, weil sie uns als willkommene Quelle unserer eigenen Lebensfreude schien. Mit zwei Kleinbussen sind wir erwartungsvoll ins Lavanttal gefahren. Unsere zwischenzeitliche Chorleiterin Anita Obersteiner wählte für unseren Auftritt nicht ausschließlich Kärntner Lieder aus, was sich in das Gesamtprogramm bestens einfügte, da die St. Andräer auch internationale Lieder präsentierten. Es hieß auch der Untertitel des Herbstkonzertes: „Musik erfüllt die Welt“. Und es ist ja auch eine Aufgabe der Musik, der Welt, in der wir leben, einen neuen Klang zu schenken. Und Musik will nicht nur etwas zum Erklingen bringen, sondern sie soll auch als ein Appell verstanden werden, die Menschen in der Welt miteinander in Einklang zu bringen. Dieses Ziel ist an diesem Abend besonders nach dem Hauptprogramm voll aufgegangen. Denn wir standen im Foyer des Stadtsaales mit uns bislang unbekannten Sängerinnen und Sängern aus der Region zwei Stunden lang im Kreis beieinander und haben ohne Unterbrechung ein Lied nach dem anderen angestimmt und alle Beteiligten haben bei voller Kenntnis der Texte und der Melodien mit einer Hellauf-Begeisterung mitgesungen. Das war Einklang pur! Mit der Draufgabe: Freude bei allen – nicht nur bei den SängernInnen, sondern auch bei den umstehenden Zuhörern.

    Eine Reihe der beteiligten SängerInnen äußerten hernach die Absicht zu uns nach Salzburg zum Weitersingen kommen zu wollen und der MGV St. Andrä deponierte die Erwartung auf eine Gegeneinladung von uns nach Salzburg; zudem wurden wir vom MGV St. Andrä für unsere Mitwirkung reich beschenkt.

    Um Mitternacht mussten wir an die vom Veranstalter erwartete Nachtruhe denken. Wir nächtigten wohlfein in St. Paul.

    Tags darauf organisierte unser Obmann für uns eine Führung im „Schatzhaus Kärntens“ im ehrwürdigen Benediktinerstift St. Paul. Schätze aus aller Herren Länder geben hier einen Einblick in die Frömmigkeit der Menschen, die sich den Herausforderungen ihrer Zeit zu stellen hatten. Prächtige Handschriften, die älteste aus dem 5. Jahrhundert, halten Szenen dieses Geschehens fest und dokumentieren das Ringen der Generationen um die Freiheit des Wissens und des Geistes. In ihnen liegt manches Geheimnis verborgen. Gold, Silber und Edelsteine sind nicht nur Ausdruck des Wohlstandes, sondern auch der großen Achtung vor der Schöpfung. Diese Ausstellung verdient zu Recht das Prädikat „Schatzhaus Kärntens“.

    Unsere Sanges-Fahrt ins Lavanttal war ein großartiges sängerisches sowie auch ein kunstgenießerisches Erlebnis, das von beispielhaftem Einklang untereinander geprägt war.

  • Chorausflug 2026

    Bei schönem Herbstwetter steuerten wir am 19.September auf unsere erste Station zu, nämlich zur Burg Hohenwerfen. Die Burg der Bischöfe zu Füßen des Hochkönigs, wurde 1077 erbaut. Das türmerreiche, von Basteien und Wehrmauern umschlossene Hohenwerfen oberhalb der Salzachenge ist eine der schönstgelegenen Burgen Österreichs. Während der Bauernkriege wurde sie 1526 schwer beschädigt, dann wieder aufgebaut. Die geschlossene Baugestalt der Hochburg mit Kapelle, Fürstenzimmer, Palas, Zwinger, Zeughaus und großem Burghof entstand im 16. Jh. 1931 durch Brand großteils mit wertvollem Inventar zerstört. Nach dem Wiederaufbau diente sie nach dem Zweiten Weltkrieg als Gendarmerieschule und ist heute im Besitz des Landes Salzburg.

    Wir schlossen uns einer Burgführung an, wobei die Erklärungen durch spassige Anmerkungen versehen, zur Erheiterung beitragen sollten; das ist jedoch durch die bedauerlich undeutliche Sprechweise des Führers weniger gelungen.

    Dann fuhren wir weiter zur Buchbergkirche, die oberhalb von Bischofshofen frei auf einem Bergrücken vor eindrucksvoller Kulisse steht. Die romanischen Mauern stammen aus der Zeit um 1300 wie auch die Fresken an der Außenseite. Sie zeigen die stillende Madonna flankiert von den Kirchenpatronen, dem hl. Primus und seinem Bruder Felizian sowie von den Nothelferinnen Katharina und Margaretha. Eine Besonderheit stellt der marmorne Volksaltar dar, der aus einem riesigen Marmorblock aus der Umgebung hergestellt wurde. Zu Ehren der Gottesmutter und auf Bitten unserer Führerin haben wir in der Kirche gerne gesungen.

    Anschließend gings direkt nach Flachau zum traditionsreichen Berggasthof Sattelbauer, der auf einem malerischen Platz auf 1300m oberhalb von Flachau liegt. Er gilt als einer der schönsten Berggasthöfe im Salzburger Land. Dort speisten wir vorzüglich; dazu hat uns der Wirt mit Witz-Salven eingedeckt und erfreut. Zwischenzeitlich hat sich ein Volksliedchor aus der Region eingefunden, der sich im Sonnenschein vor dem Berggasthof niederließ und sogleich zu singen begann; wir haben uns nicht zurückgehalten, da sangen wir gleich dazu.

    Dann fuhren wir nach Reitdorf zum Schloss Höch, das seit mehr als 800 Jahren von vergangenen Zeiten erzählt. Unsere Führung begann im Garten vor dem Schloss neben einem 100Jahr alten Mammutbaum, der über das Schloss zu wachen scheint. 1209 wurde Schloss Höch erstmals urkundlich erwähnt. Wohlhabende Gewerken wie derer zu Jocher und adelige Grafen-Familien wie derer zu Plaz prägten den Ansitz über Jahrhunderte. Portale, Säulen, Marmorböden, Holzvertäfelungen, kostbare Kachelöfen aus dem 16. Jh. lassen einen ehrfürchtig erstaunen. Besonders der festliche Salon der Jochers ist beeindruckend. Von hier aus führt ein Prunkportal ins Schlafzimmer, wo auf der Innenseite der Tür der eingravierte Spruch: „Wo ein Wille, da ein Weg“ zu schmunzeln einlädt. Fast wäre das Schloss verloren gegangen, da es von den letzten Nachkommen der Plaz-Familie und vom letzten Privateigentümer A. Rohrmoser, dem Gründer der Atomic-Schifirma, gleichsam dem Verfall ausgesetzt wurde bis es 1999 die Gemeinde Flachau aus der Rohrmoser-Konkursmasse erwerben konnte. Sieben Jahre wurde aufwendig wiederhergestellt, das Dach komplett erneuert und Räume behutsam instand gesetzt. Heute verbindet Schloss Höch Geschichte unbd Kultur auf herzeigbare Weise. Wir lassen die Führung,

    insbesondere durch die hingebungsvolle Vermittlung unseres Führers, auf uns wirken und sind beeindruckt von der einzigartigen Atmosphäre.

    Eine weitere Station war die Besichtigung der Pfarrkirche Altenmarkt, deren Gründung auf 1270 zurückgeht. Während der Bauernkriege (1526) wurde sie beschädigt. Von 1867-1875 im Sinne der Neugotik durchgreifend restauriert. Der Ruhm der Altenmarkter Kirche ergibt sich durch das gotische Steinbildwerk der „Schönen Madonna“ aus 1393, von einem unbekannten böhmischen Künstler geschaffen. Das ausgewogene Werk strahlt eine hohe Würde und Demut aus. Das Kind hält in der Linken einen Paradiesapfel und mit der Rechten ergreift es den Mantelsaum der Mutter.

    Zum Ausklang unseres Ausflugs besuchten wir die 350Jahr alte Oberhofalm bei Filzmoos, die auf 1268m liegt. Dort konnten wir an den Tischen und Hausbänken vor der Hütte im spätsommerlichen Sonnenschein genüsslich jausnen und uns an unserer fröhlichen Stimmung untereinander erfreuen. Wir konnten die landschaftliche Idylle mit dem Rundumblick auf die steinernen mächtigen Bergespitzen bestaunend aufsaugen, dazu spazierten wir dann zur neuen Almkapelle „Maria am Steinegg“, die die Wirtsleute vor zwölf Jahren errichtet haben und die unser Freund Korbinian, der frühere Erzabt von St.Peter eingeweiht hat.

    Dieser Tagesausflug war voll ausgefüllt mit ganz unterschiedlichen einprägenden Eindrücken; sie waren begleitet von herrlichen Ausblicken bei Sonnenschein, von harmonischem heiteren Beisammensein, von netten Begegnungen mit Führern sowie mit Wirtsleuten, von zwischendurch immer wieder erklingenden Kärntnerliedern und nicht zuletzt von wohlschmeckenden Speisen und von Durst stillenden Getränken.

    Wir sind gut heimgekommen, jeder hatte ein Lächeln im Gesicht und jeder kann eine Menge erzählen.

  • Almsingen 2026

    Am 29.8. kam der Großteil unserer SängerInnen auf die Hollnhütte am Preber zu unserem Almsingen, wozu nun schon seit einigen Jahren unser Obmann mit seiner Frau einlädt. Trotz der zeitweiligen Kühle auf 1.650 m konnten die 26 Teilnehmer zum Mittagessen vor der Hütte bei einer großen Tafel Platz nehmen. Es wurde unter der Leitung unseres ChorleiterStv Peter Gugganig viel gesungen, gut gespeist und herzhaft gelacht. Einige versuchten sich als Pilzesammler. Eierschwammerlkönig wurde eindeutig unser Kassier Peter Santner, der an diesem Tag auch Geburtstag feierte und wir ihm dazu entsprechend gesanglich huldigen konnten.

    Zur Nachmittagsjause verlagerte sich das Geschehen mehrheitlich nach und nach in die Stube, in der weiter gesungen, witzige Episoden erzählt, gespeist und getrunken wurde. Mit Bedauern löste sich am frühen Abend die fröhliche Runde auf, was mit der zu erwartenden zweistündigen Heimfahrt verstehbar war. Trotz des zeitlichen Aufwandes für die Anreise und Heimfahrt war es für alle ein lohnenswerter Ausflug, der viel zum Wiederaufklingen unseres Liedrepertoirs, zur Gemeinschaftspflege und zur Freude aller viel beigetragen hat.

    Die Eindrücke aus dem heiteren Beisammensein, der schönen Lage der Hütte umgeben von Kühen und speziell den Eseln (speziell deshalb, weil unser Obmann meinte, nun nicht mehr als Esel allein zu sein) sowie der sich weit erstreckenden Landschaft mit den reichen Schwammerlböden und Preiselbeersträuchern haben neben der köstliche Bewirtung durch unsere Obmannsgattin bewirkt, dass das diesjährige Almsingen als ein nachhaltiges Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

  • Auftritt für Fam. Würth, Residenz Salzburg

    Auf Einladung des Hauptsponsors der Salzburger Festspiele, Herrn Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth, hat eine Abordnung unseres Chores in der edlen Salzburger Residenz der Fam. Würth zu Ehren von Frau Carmen Würth anlässlich ihres Geburtstages unter unserer Chorleiterin Sascha einige berührende Kärntner Lieder dargeboten. Frau Würth hat eine besondere Vorliebe für Volkslieder und singt selbst in einem von ihr initiierten Chor mit. Über unseren Auftritt wurde auf Wunsch von Herrn Prof. Würth eine Videoaufnahme erstellt. Herr Würth hat uns auf beeindruckende Weise über seinen Werdegang erzählt und uns familiengeschichtliche Begebenheiten anvertraut. Seine sehr persönlich gehaltenen Schilderungen und die Berichte über das außergewöhnliche soziale Engagement seiner Frau haben bei uns einen hohen Respekt und eine Bewunderung ausgelöst. Anschließend hat uns das Ehepaar Würth zu einem Dinner geladen, wobei wir mit dem Ehepaar Würth in deren großartigen Ambiente auf legere und auf recht persönliche Weise ins Gespräch kommen konnten. Diese für uns ehrenvolle Einladung und Begegnung hat bei uns einen denkwürdigen Nachhall bewirkt, da wir eintauchen konnten in eine für uns sonst nicht zugängliche Welt, die gleichzeitig eine erstaunliche Form von Bescheidenheit, Dankbarkeit und liebevollem Umgang zueinander ausstrahlt. Wahrscheinlich ist dieser Eindruck das ganz Besondere.

  • Auftritt im Heckentheater 2026

    Gemeinsam mit der Brauchtumsgruppe D´Vorberger Eugendorf und den Salzachtaler Musikanten. Unser Chor hat am 17. Juli 2026 unter der Leitung von Anita Obersteiner hat ausgewählte Kärntner Lieder zum Erklingen gebracht und die Zuhörer begeistert. Die Tanzgruppe D´Vorberger begeisterten die Zuschauer ebenso mit schwungvollen Tänzen und Plattlern und die Salzachtaler Musikanten haben mit ihren wuchtigen Blasinstrumenten so großartig aufgespielt, sodass der ganze Mirabellgarten erschallte. Die Organisatoren berichteten, dass das Heckentheater noch nie so gefüllt war wie bei unserem Auftritt. Auf Drängen der Zuhörer legten die Salzachtaler noch zwei Zugaben drauf. Aufgeladen mit bester Stimmung gab es anschließend noch nette Gespräche mit begeisterten Zuhörern, die wir dann auf uns beschränkten und in den Gastgarten des Imlauers verlegten.