Autor: salzburg

  • Almsingen 2026

    Am 29.8. kam der Großteil unserer SängerInnen auf die Hollnhütte am Preber zu unserem Almsingen, wozu nun schon seit einigen Jahren unser Obmann mit seiner Frau einlädt. Trotz der zeitweiligen Kühle auf 1.650 m konnten die 26 Teilnehmer zum Mittagessen vor der Hütte bei einer großen Tafel Platz nehmen. Es wurde unter der Leitung unseres ChorleiterStv Peter Gugganig viel gesungen, gut gespeist und herzhaft gelacht. Einige versuchten sich als Pilzesammler. Eierschwammerlkönig wurde eindeutig unser Kassier Peter Santner, der an diesem Tag auch Geburtstag feierte und wir ihm dazu entsprechend gesanglich huldigen konnten.

    Zur Nachmittagsjause verlagerte sich das Geschehen mehrheitlich nach und nach in die Stube, in der weiter gesungen, witzige Episoden erzählt, gespeist und getrunken wurde. Mit Bedauern löste sich am frühen Abend die fröhliche Runde auf, was mit der zu erwartenden zweistündigen Heimfahrt verstehbar war. Trotz des zeitlichen Aufwandes für die Anreise und Heimfahrt war es für alle ein lohnenswerter Ausflug, der viel zum Wiederaufklingen unseres Liedrepertoirs, zur Gemeinschaftspflege und zur Freude aller viel beigetragen hat.

    Die Eindrücke aus dem heiteren Beisammensein, der schönen Lage der Hütte umgeben von Kühen und speziell den Eseln (speziell deshalb, weil unser Obmann meinte, nun nicht mehr als Esel allein zu sein) sowie der sich weit erstreckenden Landschaft mit den reichen Schwammerlböden und Preiselbeersträuchern haben neben der köstliche Bewirtung durch unsere Obmannsgattin bewirkt, dass das diesjährige Almsingen als ein nachhaltiges Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

  • Auftritt für Fam. Würth, Residenz Salzburg

    Auf Einladung des Hauptsponsors der Salzburger Festspiele, Herrn Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth, hat eine Abordnung unseres Chores in der edlen Salzburger Residenz der Fam. Würth zu Ehren von Frau Carmen Würth anlässlich ihres Geburtstages unter unserer Chorleiterin Sascha einige berührende Kärntner Lieder dargeboten. Frau Würth hat eine besondere Vorliebe für Volkslieder und singt selbst in einem von ihr initiierten Chor mit. Über unseren Auftritt wurde auf Wunsch von Herrn Prof. Würth eine Videoaufnahme erstellt. Herr Würth hat uns auf beeindruckende Weise über seinen Werdegang erzählt und uns familiengeschichtliche Begebenheiten anvertraut. Seine sehr persönlich gehaltenen Schilderungen und die Berichte über das außergewöhnliche soziale Engagement seiner Frau haben bei uns einen hohen Respekt und eine Bewunderung ausgelöst. Anschließend hat uns das Ehepaar Würth zu einem Dinner geladen, wobei wir mit dem Ehepaar Würth in deren großartigen Ambiente auf legere und auf recht persönliche Weise ins Gespräch kommen konnten. Diese für uns ehrenvolle Einladung und Begegnung hat bei uns einen denkwürdigen Nachhall bewirkt, da wir eintauchen konnten in eine für uns sonst nicht zugängliche Welt, die gleichzeitig eine erstaunliche Form von Bescheidenheit, Dankbarkeit und liebevollem Umgang zueinander ausstrahlt. Wahrscheinlich ist dieser Eindruck das ganz Besondere.

  • Auftritt im Heckentheater 2026

    Gemeinsam mit der Brauchtumsgruppe D´Vorberger Eugendorf und den Salzachtaler Musikanten. Unser Chor hat am 17. Juli 2026 unter der Leitung von Anita Obersteiner hat ausgewählte Kärntner Lieder zum Erklingen gebracht und die Zuhörer begeistert. Die Tanzgruppe D´Vorberger begeisterten die Zuschauer ebenso mit schwungvollen Tänzen und Plattlern und die Salzachtaler Musikanten haben mit ihren wuchtigen Blasinstrumenten so großartig aufgespielt, sodass der ganze Mirabellgarten erschallte. Die Organisatoren berichteten, dass das Heckentheater noch nie so gefüllt war wie bei unserem Auftritt. Auf Drängen der Zuhörer legten die Salzachtaler noch zwei Zugaben drauf. Aufgeladen mit bester Stimmung gab es anschließend noch nette Gespräche mit begeisterten Zuhörern, die wir dann auf uns beschränkten und in den Gastgarten des Imlauers verlegten.

  • Seniorenausflug 2026

    Am 7.7. konnten wir bei herrlichem Wetter einen wunderschönen abwechslungsreichen Ausflug erleben. Unsere erste Station war eine Führung in der Buchbergkirche, die vor eindrucksvoller Bergkulisse auf einem einsamen Wiesenhügel steht.

    Hernach führte uns in Werfenweng der Gründer des Schimuseums, Hans Müller, durch die Schauräume und erzählte dazu spannende Episoden und Begegnungen, die sich im Laufe der Schientwicklung zugetragen haben.

    Zu Mittag haben wir auf der Reitlehenalm bei Altenmarkt bei herrlichem Ausblick köstlich gespeist, ehe wir zum Schloss Höch nach Reitdorf weiterfuhren, wo wir durch eine interessante Führung einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte dieses Schlosses gewinnen konnten. Dort bestaunten wir kunstvolle Renaissancetüren, Kassettendeckedn und Kachelöfen aus der Renaissancezeit.

    Anschließend besichtigten wir die berühmte Madonna von der Tannen aus dem 13. Jahrhundert in der Pfarrkirche Altenmarkt. Diese Madonna ist aus Kalkstein gemeisselt, wurde von einem unbekannten böhmischen Meister hergestellt.

    Dann kehrten wir in der urigen Unterhofalm in Filzmoos ein, wo wir von einem gut gelaunten Kellner mit recht Schmackhaftem schmähreich bewirtet wurden.

    Bei der Heimfahrt besichtigten wir die Wallfahrtskirche Filzmoos mit dem segnenden Jesuskind, das ein Glöcklein in der Hand hält. Ehe wir wirklich ans Heimfahren dachten, besuchten wir den preisgekrönten Schnapsbrenner Johann Sulzberger in Neuberg b. Filzmoos, dessen Hof seit Maria Theresiens Zeiten das große Schnapsbrenn-Recht hat; dort deckten wir uns mit erlesenen Edelbränden ein. Dieser Geist war eine Draufgabe zum guten wirklichen Geist, der über diesen schönen Ausflugstag zur Freude aller durchgängig spürbar war.

  • Teilnahme am Salzburger Stadtfest 2026

    Am 28.6. 2026 beteiligte sich unser Chor am Salzburger Stadtfest. Unser Auftritt fand bei sengender Hitze am Alten Markt statt. Unsere Interims-Chorleiterin Anita Obersteiner hat neben Kärntner Liedern auch andere schwungvolle Lieder ausgewählt, wobei diese Mischung bei den Zuhörern besonders gut angekommen ist. Aufgrund des heißen Tages gab es allerdings nicht allzu viele Zuhörer, die Stimmung war trotzdem gut und der Applaus ebenso. Zudem waren wir mit Getränken gut versorgt.

  • Maiandacht Herrnau 2026

    Am 16. Mai hat unser Männer-Sextett „Gaudeamus“ unter der Leitung von Peter Gugganig in der Stadtpfarrkirche Herrnau auf Einladung von Dechant Alois Dürlinger eine feierliche Maiandacht mit wunderschönen Marienliedern umrahmt. Die Männerstimmen führten immer wieder hin zu einer gemeinsamen Klangharmonie, zwischendurch löste sich die tenorale Oberstimme und führte die Melodienthematik an. Das überraschte und berührte gleichzeitig. Diese Epik in der Darbietung war ergreifend und führte hin zu den Bittgesuchen an Maria, die in gesangliche Anrufungen um den Schutz Mariens einmündeten. Das abschließende Lied „Maria Lassu“ verströmte eine Leichtigkeit, wobei sich über die einzelnen Männerstimmen eine wirkungsvolle Klangharmonie entfaltete. Die Kirchenbesucher haben diese Wirkung gespürt und dementsprechend applaudiert. Pfarrer Alois Dürlinger führte durch das Programm, hielt eine besinnliche Ansprache und würdigte die Sänger. Anschließend hat Pfarrer Dürlinger in den Pfarrsaal zur Würstlsuppe und zu Getränken geladen, wo gemäß kärntnerischer Sitten weitergesungen wurde.

  • Maiandacht St. Pankraz 2026

    In der voll besetzten Kirche zu St. Pankraz bei Nußdorf haben wir am 14.5. eine feierliche Maiandacht gesanglich umrahmt, die von P. Clemens vom Stift Michaelbeuern liturgisch geleitet wurde. Unser ChorleiterStv. Peter Gugganig hat schöne Marienlieder ausgewählt, die wir durch unsere Stimmen innig und andächtig erklingen ließen. Das Schöne der Kärntner Lieder wurde uns dabei wieder bewusst, denn es war so deutlich hörbar, wie sehr die Melodien zu einem harmonischen Klang verschmelzten, wobei sie zunächst oft schlicht und unspektakulär wirken, die aber dann eine ganze Gefühlswelt zu entfalten vermögen.

    Alle Kirchenbesucher waren von der entstandenen Spannung und der emotionalen Tiefe, die von unseren Liedern ausgegangen sind, sichtlich begeistert, da auch die feinen harmonischen Nuancierungen, die der Chorleiter von uns herausgeholt hat, eine empfindungsreiche Klangaura ausgelöst hat, die die Anwesenden unmittelbar bewegte und tief in das Gemüt der Zuhörer einzudringen vermochte. Die tiefsinnige Ansprache von P. Clemens zum Thema „Warten“ nahm Bezug auf unsere aktuelle Lebenssituation mit den weltweiten Turbulenzen, wobei für uns ein Innehalten und das Beten hilfreich sein können – auch im Vertrauen auf das Wohlwollen der Gottesmutter Maria, die keine Bitten von vornherein abschlägt. Insgesamt wurde unsere Programmgestaltung von allen hochgelobt, weshalb wir auch wieder gebeten wurden, im nächsten Jahr erneut eine so berührende Maiandacht zu gestalten.

    Anschließend haben wir uns in einer recht gemütlichen Stube des Schlössl-Wirtshauses eingefunden. Dort haben wir sehr bekömmlich gespeist, viel gelacht, oft gesungen, nicht zu ewenig getrunken und uns gefreut, dass wir einen so wohlklingenden Auftritt erreicht hatten und wir wieder ein so wohltuendes Erleben von einander wertschätzenden Begegnungen erfahren durften.

  • Lange Nacht der Chöre 2026

    Lange Nacht der Chöre 2026

    Am 13.5. hatten wir im Rahmen der „Langen Nacht der Chöre“ im gut gefüllten Foyer des Großen Festspielhauses unseren Gesangsauftritt.

    Unserer Chorleiterin, Anita Obersteiner, ist es gelungen, mit einem Potpourrie von auserlesenen Kärntner Liedern und rhythmischen Songs sowohl uns gesanglich zu beflügeln als auch insbesondere die Zuhörer zu begeistern.

    Bisher war es bei den vormaligen Teilnahmen an der Langen Nacht der Chöre unsere Erfahrung, dass Zuhörer von einem Auftrittsort zum nächsten wanderten, um so verschiedene Gustostückerl von Liedern verschiedener Chöre hören zu können. Diesmal machten wir eine andere Erfahrung: Es strömten die Zuhörer herbei und blieben – offenbar in Bann gezogen; denn das Publikum schwingte bei den rhythmischen Liedern begeistert mit und bei den Kärntner Liedern schwelgten die Zuhörer sichtlich in glückseligen Sehnsuchtsgedanken.

    Mit dem raffiniert klugen Wechsel von Kärntner Liedern und rhythmischen Gesängen traten einzelne Melodien abwechselnd in den Vordergrund und setzten entweder klangliche oder rhythmische Akzente. So kam es zu einer spürbaren emotionalen Berührung und zu einer rhythmisierenden Bewegung im großartigen Akustikraum. Der Charakter bestimmter Melodien wurde mit rhythmischen Bewegungen umfangen, dann aber wieder abgelöst vom typischen Charakter der Kärntner Lieder, die eine emotionale Tiefe und eine romantische Wärme in den Saal verströmten. Zwischendurch traten virtuose und brillante Passagen hervor, die durch die solistische Liedführung von Peter Gugganig und von den solistischen Übergesängen durch Gerlinde Santner und Monika Gugganig einen besonderen Glanz erhielten.

    Der Effekt war eine unerwartete Aufmerksamkeit und Beteiligung von den Zuhörern, die nicht nur von der speziellen Wirkung der Lieder und Gesänge angetan waren, sondern auch von unserer Freude ausstrahlenden Darbietung, die nach Rückmeldungen vieler besonders durch den Charme, durch die ansteckende Fröhlichkeit und durch das feinfühlige Dirigat unserer Chorleiterin eine besondere Note erhielt. Ohne Zugabe wurden wir nicht entlassen.

    Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im urigen Lokal „resch&lieblich“, wo freilich weitergesungen wurde.